Wieder daheim ...

21.7.2017

Ankunft in Glonn

… wurde uns in Glonn, dem unangefochtenen Zentrum des Klimaschutzes im Landkreis Ebersberg, ein frenetischer Empfang bereitet:

In Anwesenheit des STADTRADEL-Stars und Chefs der Energieagentur Ebersberg, Herrn Gröbmayr, und einer Vertreterin des Kreistages, Frau Glaser, genossen wir den Applaus der zahlreich anwesenden STADTRADLER als größtes Team mit der unschlagbar höchsten Kilometerleistung im Landkreis. 168 GG-ler waren 24731 Kilometer geradelt! Wir waren stolz – vor allem auf die Teamgröße, war es doch oberstes Ziel der Aktion, möglichst vielen das Radeln als Fortbewegungsmittel mit Spaßfaktor nahezubringen. 

Einige Wochen später gab es dann noch im Landratsamt eine festliche Prämierung der Sieger in den zahlreichen Disziplinen. Vom Preisgeld für das Gymnasium Grafing können die beiden Klassen, die den Sieg als größtes (Unter-)Team (18 Teilnehmer, 7a) und als (Unter-)Team mit der weitesten Strecke (2019 km, 6d) davongetragen haben, die Sonderausstellung „energie.wenden“ des Deutschen Museums besuchen.

Die Preisträger

Wie aber war es uns auf unserer Tour ergangen?

Unser Anspruch war hoch: „Das GG radelt: In 21 Tagen um die Welt“ hieß das Motto.

Und das Ergebnis lässt sich sehen: Wir haben unser Ziel beinahe erreicht: Auf dem 48. Breitengrad, dem Breitengrad, auf dem Grafing liegt, beträgt der Erdumfang exakt 26861km. 24731 Kilometer hat unser Team zurückgelegt – es fehlten also keine 10% der Gesamtstrecke bis nach Hause!


Auf unserer Fahrt nach Osten durchquerten wir entlegene Landstriche (z.B. in Kasachstan) - wo selbst der Routenplaner von Google Maps passen musste: Statt die Stecke anzuzeigen, kam die Gegenfrage: Kennen Sie hier eine Straße?

Was tun? Rasch konstruierten wir ein pedalgetriebenes Fluggerät und schwebten damit über zerklüftete Bergregionen, unwegsame Sümpfe und menschenleere Flusslandschaften. Was 336 Wadeln nicht alles schaffen konnten! In zahllosen Internetforen war diskutiert worden, ob ein Passagierflugzeug mit Pedalantrieb technisch machbar sein könnte – und wir hatten es realisiert!

Trotzdem zogen wir es vor, den Pazifik nicht mit dem Flugzeug, sondern mit dem Tretboot zu überqueren - liebten wir doch das Schaukeln des Schiffes auf den Wellen, die Gischt im Gesicht, den Wind in den Haaren.  Auch auf dem Atlantischen Ozean kamen wir nach der Durchquerung der USA bzw. Kanadas rasch voran, bis wir schließlich am 21. Juli, 24.00 Uhr, etwa 1000 Kilometer vor der bretonischen Küste aufgeben mussten … 


zuletzt geändert am 06.11.2017, 00:06