Klimaschutz am Gymnasium Grafing: Das Konzept

Seit 2002 bildet die Umwelterziehung ein Element unseres Schulprofils. Sie war allerdings nach einem sehr erfolgreich abgeschlossenen fünfjährigen Energiesparprojekt für mehrere Jahre in den Hintergrund gerückt.

Erst eine Initiative des Landkreises Ebersberg vom Herbst 2014, die engagierte Landkreisschulen in dem Arbeitskreis „Bildung im Bereich Klimaschutz“ zusammengeführt hat, um die lokale Energiewende (Verzicht auf nicht-regenerative Energieträger ab 2030) in den Köpfen der jungen Landkreisbürger zu verankern, (http://energiewende-ebersberg.de/Wir_bieten_nachhaltige_Bildung) brachte die Wende: Im Rahmen der Schulentwicklung wurde beschlossen, der Nachhaltigkeitserziehung deutlich mehr Raum zu widmen. Dabei bot sich die „Klimaerwärmung“ als gewichtiges und wegen der Klimakonferenz im Herbst 2015 brandaktuelles Thema an.

„Der Einzelne bewirkt nichts, und ohne den Einzelnen passiert nichts“, diese Wahrheit, ausgesprochen von Michael Bilharz, UBA, steckt hinter den zentralen Elementen unserer Projektkonzeption: Die Schüler/innen sollen aktiviert werden, zunächst natürlich zu eigenem klimabewusstem Verhalten. Gleichzeitig sollen sie jedoch möglichst viele Mitstreiter für den Klimaschutz gewinnen, Gleichaltrige und Erwachsene: Eltern, Lehrer und Politiker, die die Weichen für die Zukunft stellen.

In diesem Sinne vernetzen wir uns über Klassen- und Schulgrenzen hinaus, teilen – z.B. in dem oben erwähnten Arbeitskreis „Bildung im Bereich Klimaschutz“ -  unser Wissen und unsere Erfahrungen und nehmen gerne Anregungen auf. Nicht zuletzt suchen wir Kontakt zu Politikern auf der Gemeinde- und der Landkreisebene und führen ihnen im Interesse zukünftiger Generationen die Notwendigkeit vor Augen, Entscheidungen am Prinzip der Nachhaltigkeit zu orientieren.


zuletzt geändert am 20.06.2016, 07:30